Besichtigung des Baumkronenpfades im Nationalpark Hainich

 

Wie sähe die Welt ohne uns aus? 

Wenn es keine Menschen gäbe, sondern nur die Natur, in die keiner eingreift? 

Im Rahmen unseres Schulungsausfluges in den Nationalpark Hainich in Thüringen, erhielten wir einen Einblick in diese Welt.

Dort gab es Rotbuchen, soweit das Auge reichte und in der Luft lag ein holziger und frischer Duft. Wäre dort der markierte Wanderweg nicht gewesen, auf dem unsere Wandergruppe lief, hätte man meinen können, dieser Wald wäre zuvor noch nie von Menschen betreten worden.

 

Hier ein paar weitere interessante Infos:

Der Nationalpark Hainich gehört zu den letzten Überbleibseln der Urwälder, die einst weite Teile Mitteleuropas bedeckten. Seit 2011 ist der Nationalpark mit vier weiteren Schutzgebieten Deutschlands Teil der Welterbestätte "Buchenwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschland". Mit einer Gesamtfläche von etwa 16.000 Hektar handelt es sich um das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Zu den Attraktionen gehören die in Deutschland selten gewordene Wildkatze, der Baumkronenpfad, der sich auf über 500 Metern Länge durch die Wipfel der Baumriesen windet und die Wurzelhöhle. - Quelle: https://www.thueringen-entdecken.de/urlaub-hotel-reisen/nationalpark-hainich-120029.html

 

Wie versprochen, wollen wir euch in diesem Blog-Beitrag an unseren Erlebnissen auf dem Baumkronenpfad teilhaben lassen. 

Nachdem wir endlich dort angekommen waren und unsere Führung glücklicherweise noch stattfinden konnte, gingen wir mehrere Stufen hoch, um auf den circa 500 Meter langen Pfad zu gelangen. Dieser besaß eine leichte Steigung, sodass wir nach und nach immer höher stiegen. 

An vier Positionen machten wir mit dem Nationalpark-Ranger kleine Pausen. Er erzählte uns einiges über die vorhandenen Baumarten und über die angesiedelten Tiere im Hainich. So erhielten wir viele wissenswerte Informationen über die verschiedenen und teilweise sehr seltenen Fledermaus-, Schmetterlings- und Spechtarten. Außerdem erfuhren wir, dass im Hainich mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Wildkatzen leben und dass es in der Nähe sogar ein Wildkatzendorf gibt, wo man vier der scheuen Tiere näher betrachten und beispielsweise bei einer Fütterung live dabei sein kann. 

Nachdem die Führung beendet war, ging es schließlich über zwei Hängebrücken zu weiteren Treppen am Aussichtsturm. Oben angekommen, befanden wir uns dann vollkommen über den Baumkronen des Hainichs.

Die Farbenpracht der Blätter und Blüten machte uns allen bewusst, dass der Herbst nun wirklich angekommen war. Der Blick über die Baumkronen war gigantisch. Hinzu kam die leichte Dämmerung und der Sonnenuntergang in der Ferne. Ein atemberaubend schönes Erlebnis, das wir natürlich mit einem Gruppenselfie festhalten mussten!

 

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